1826 bis 2026

1826 bis 2026
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Der Männerchor Zürich wurde 1826 als Sängerverein der Stadt Zürich vom Musikpädagogen und Komponisten Hans Georg Nägeli gegründet.

Schon früh entwickelte sich der Chor zu einem hochgeschätzten Standbein des Zürcher Musiklebens. Er zählte aber auch zur «Premier League» bei Schweizer Musikfesten und brachte zahlreiche Trophäen nach Zürich. In der alten Tonhalle musizierte er u. a. mit Richard Wagner und Johannes Brahms, in der Scala sang er 1888 vor Giuseppe Verdi, in Paris 1908 vor Ministerpräsident Clémenceau, in Zürich 1912 für Kaiser Wilhelm II, in Madrid 1925 vor dem Königspaar, in London in Gegenwart von Königin Elisabeth II und in Dänemark 1950 für die Königinmutter. Neuere Reisen führten uns 1983 nach Maastricht, 1993 nach Ungarn, 1997 nach Prag, 2004 nach St. Petersburg, 2008 nach Verona, 2011 nach Deutschland und 2016 ins Elsass.

Als Dirigent fungierte 1826 bis 1828 der Gesangslehrer Hans Rudolf Notz. Es folgten bis heute 21 weitere musikalische Leiter, darunter Künstler wie Willhelm Baumgartner, ein enger Vertrauter Richard Wagners während dessen Zürcher Exils, Friedrich Hegar, der erste Dirigent des Tonhalle Orchesters Zürich, Carl Attenhofer, Musikdirektor der Universität Zürich und Volkmar Andreae, Direktor des Konservatoriums Zürich.

Von 2016 bis 2018 leitete mit Anna Jelmorini zum ersten Mal eine Frau den Chor. Seit 2018 steht der Männerchor Zürich unter der Leitung von Roger Widmer.

An der Spitze der Liste der prominenten Ehrenmitglieder steht kein Musiker, sondern der Dichter Gottfried Keller.

 

Der Männerchor Zürich feiert sein Jubiläum im Jahr 2026 mit drei Veranstaltungen. Neben dem Jubiläumskonzert in der Tonhalle am 15. Februar lädt er am 20. Juni zu einem Chorfest in der Kirche auf der Egg in Wollishofen ein. Am 2. Oktober findet schliesslich die Geburtstagsfeier statt.