Mitsingprojekt «In finsteren Zeiten» – Kriegskantaten für Männerchor, Bläser und Perkussion

Mitsingprojekt «In finsteren Zeiten» – Kriegskantaten für Männerchor, Bläser und Perkussion
Kommunikationsteam

Am 20. Oktober beginnen die Proben für unser nächstes Projekt unter dem Titel «in finsteren Zeiten» mit Werken von Gustav Holst, Samuel Barber, Bohuslav Martinů und Kurt Weill.

Singfreudige Männer mit und ohne Chorerfahrung sind eingeladen mitzumachen.
Das Projekt dauert bis zum gemeinsamen Abschlusskonzert in der Tonhalle Maag am Samstag, 29. Mai 2021.

Die Teilnehmer

Eingeladen sind singfreudige Männer mit und ohne Chorerfahrung. Das Projekt beginnt am 20. Oktober 2020 und dauert bis zum gemeinsamen Abschlusskonzert in der Tonhalle Maag im Frühling 2021. Die Projektproben finden jeden Dienstagabend von 19.00 bis 21.00 Uhr in unserem Probelokal in Zürich statt. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

Für Neueinsteiger bieten wir zusätzlich eine Chorschule an. Hier werden Sie von unserem Dirigenten im kleinen Kreis in die Kunst des Chorsingens eingeführt. Die Chorschule umfasst 6 Lektionen vom 20. Oktober bis 24. November und findet am Dienstagabend von 18.00 bis 19.00 Uhr vor den Projektproben statt.

Selbstverständlich halten wir in unseren Proben und am Konzert die jeweils aktuellsten Corona Schutzmassnahmen ein.

Die Musik

Während sich die in der Romantik vorherrschende Dur/Moll-Tonalität im Impressionismus unter Claude Debussy aufzulösen beginnt und im Expressionismus mit Arnold Schönberg und seiner Zwölftonmusik ganz verschwindet, versuchen andere Komponisten die spätromantische Harmonik bis an ihre Grenzen auszuloten. Gustav Holst, Samuel Barber, Bohuslav Martinů und Kurt Weill sind, wenn auch in ihrer Tonsprache sehr unterschiedlich, allesamt Vertreter dieser Form des Neoklassizismus. Aber auch diese «traditionellere» Musik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfordert mit neuen Zusammenklängen, veränderten rhythmischen Elementen und ungewohnten Tonsprüngen in der Melodik neue Hör- und Singgewohnheiten. Der Männerchor Zürich stellt sich lustvoll dieser Herausforderung und bringt vier spannende Werke der Männerchorliteratur des 20. Jahrhunderts zusammen mit Bläser und Perkussion zur Aufführung. Thematisch bewegen sich die Kompositionen des Programms im Spannungsfeld der beiden Weltkriege.

Das Programm

  • Gustav Holst, A Dirge For Two Veterans (Ein Klagelied für zwei Veteranen), 1914
  • Samuel Barber, A Stopwatch and an Ordnance Map (Eine Stoppuhr und eine Generalstabskarte), 1940
  • Bohuslav Martinů, Polnì mše (Die Feldmesse), 1939
  • Kurt Weill, Das Berliner Requiem, 1928

Fragen und Anmeldung senden an Karl Steinle, Präsident Männerchor Zürich: info@maennerchor.ch